Wahlinformationen 2017

Wer noch keine Gelegenheit hatte uns bei einem unserer Infostände zu besuchen oder unsere Infoflyer für die Uniwahl 2017 in den Mensen gesehen hat hat hier die Chance. (Zurückdatiertes Posting)

Wer wir sind:
Wir sind eine Hochschulgruppe aus Studierenden verschiedener Fakultäten und setzen uns gemeinsam für eine ökologische, demokratische, sozial gerechte und vielfältige Hochschule ein. Wir sind seit Jahren in StuRa, Senat, Arbeitskreisen und Kommissionen aktiv und vernetzen uns dafür auch landesweit mit Studierendenvertretungen. Unsere Projekte finanzieren wir durch Einnahmen der von uns initiierten Solaranlage auf dem Dach der Mensa Morgenstelle und aus Clubhausfesten. So bleiben wir unabhängig – auch von Bündnis 90/Die Grünen – und können uns selbstbestimmt engagieren.

Welche Werte wir vertreten:
Hochschulpolitik bedeutet für uns keine Parteipolitik, sondern das Vertreten der Interessen aller Studierenden. Deshalb sind wir eng mit euch vernetzt und halten uns bei Entscheidungen an die Meinungen der Betroffenen, z.B. Fachschaften als Vertretende für die vielen Studierende verschiedener Studiengänge (Imperatives Mandat). Damit beteiligen wir uns aktiv in der basisdemokratischen Fachschaftenvollversammlung (FSVV) und kritisieren andere Hochschulgruppen, die eigenmächtig und oft ohne Rücksprache Entscheidungen fällen, die alle Studierende betreffen. Hochschulpolitik darf nicht zum Spielball parteipolitischer Machtkämpfe werden. In diese gemeinsame Studierendenvertretung bringen wir unsere grüne Perspektive ein.
Grün heißt für uns dabei nicht nur Nachhaltigkeit, sondern auch bunte Vielfalt, Chancengleichheit und ein Studium, das in der Realität auch studierbar ist: durch bezahlbaren Wohnraum und bezahlbare Mobilität, ohne Studiengebühren und unnötige bürokratische Hürden, die keine Rücksicht auf individuelle Bedürfnisse nehmen, durch mehr Selbstbestimmung und durch eine Universität, die sich mehr um Belange Studierender kümmert statt um internationale Rankings.

Wofür wir uns einsetzen:
Aktuelle nachhaltige Projekte, an denen wir arbeiten, sind die Aufstellung von Wasserspendern in Universitätsgebäuden und das regelmäßige Anbieten einer kostenlosen Fahrradwerkstatt.
In die Verhandlungen mit naldo bringen wir uns für ein auch zukünftig bezahlbares Semesterticket und gute Anbindungen ein.
Für unsere Mensen wünschen wir uns gesünderes, vielseitigeres und umweltschonenderes Essen, das bezahlbar ist. Das vegane Angebot der Mensa Prinz Karl darf nur ein Anfang sein.
Chancengleichheit ist eine Voraussetzung für eine vielseitige Universität, Bildungszugang und gesellschaftliche Teilhabe. Solange viele Studierende ihr Studium kaum bewältigen können, weil sie Kinder oder Angehörige betreuen müssen, körperliche oder psychische Beeinträchtigungen haben, keine finanzielle Unterstützung bekommen, nun zusätzlich Studiengebühren zahlen sollen oder anderweitig im Unialltag ausgegrenzt oder diskriminiert werden, sehen wir Chancengleichheit als nicht gegeben. Dafür stehen wir in Gleichstellungskommissionen und Arbeitskreisen ein.
Die gehäuften Vorfälle von sexualisierter Gewalt und Diskriminierung an unserer Uni und deren Nicht-Handeln wollen wir nicht länger hinnehmen und arbeiten deshalb aktiv an einer StuRa-Beratungsstelle und Präventionsarbeit, die an der Uni längst überfällig ist.
Im StuRa sind wir strikt gegen parteipolitische Fronten. Wir wollen inhaltlich und für Studierende arbeiten und nicht Bundestag spielen.
Nachdem wir uns seit Jahren für ein eigenes Sekretariat einsetzen, wie es bei Studierendenvertretungen anderer Hochschulen üblich ist, bereiten wir nun aktiv die Einstellung von Personal ab dem WiSe vor. Dieses soll dem StuRa Büroarbeiten abnehmen und Wissen verstetigen, sodass sich zukünftige Vertreter*innen und Aktive weiterhin ehrenamtlich und noch mehr für die Studierendenschaft engagieren können, ohne durch Zeitmangel oder Bürokratie ausgebremst zu werden. Der StuRa, der erst seit 2013 besteht, muss sich endlich etablieren und gemeinsam transparent für unsere Universität und unser Studium einstehen.

Wir wollen, dass sich alle Studierende nach ihren Vorstellungen und Wünschen einbringen können

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Dieses Jahr kandidieren folgende Personen:
Jasmin (Skandi) * Paul (Kunstgesch.) * Sandra (EKW) * Frieder (Politik) * Sascia (Rhetorik) * Felix (Politik) * Joshua (Soziologie) * Katrin (Allg. Rhetorik) * Roman (Informatik) * Laura (Psychologie) * Daniel (Physik) * Dorotea (Jura) * Matthias (Neurobiologie) * Franziska (Skandinavistik) * Nina (Jura) * Pascal (Medizin) * Lea (Jura) * Anouk (EKW) * Lena (Skandinavistik) * Pascal (Geschichte)

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