Antworten (2018-11-15)

Auf Anfrage eines studentischen Mediums beantworteten wir die unten stehenden Fragen. Diese wurden am Mittwoch an uns gesendet und sollen schnellstmöglich, idealerweise bis Sonntag beantwortet werden. Sie wurden außerdem an [’solid].SDS, RCDS, und die FSVV gestellt. Mit Juso-HSG und LHG wurde persönlich gesprochen. Folgende Antworten haben wir auf Grundlage eines Gesprächs bei unserem Treffen vom 15.11.2018 an das Medium gesendet. Es sind daher viele unterschiedliche Meinungen der Anwesenden eingebunden.

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Dienstag und Mittwoch, 3./4. Juli: Grüne Hochschulgruppe wählen!

Wir, die Grüne Hochschulgruppe (GHG), arbeiten seit Jahren auf allen Ebenen der Studierendenvertretung bei der Umsetzung unserer und eurer Ideen mit – in Senat, StuRa, Kommissionen, Arbeitskreisen, zusammen mit den Fachschaften und Gruppen. Außerdem beteiligen wir uns innerhalb der Campusgrün-Verbände auf Landes- und Bundesebene und können so direkteren Einfluss auf politische Entscheidungen ausüben. Unser Ziel: Eine ökologische, demokratische, sozial gerechte und vielfältige Hochschule. Die Studierenden brauchen dafür eine breite und demokratisch organisierte Lobby, um ihre Interessen im Land, an der Uni und in der Stadt hörbar und umsetzbar zu machen. 
 
Alternative Hochschulpolitik statt alternativer Fakten. 
Dem StuRa legten wir erneut einen sparsameren, ausgearbeiteten Haushaltsplan mit Beitragssenkung auf 3,50 Euro zum Abbau der Rücklagen vor. 
Unsere Aktiven unterstützten das Anlernen des neuen StuRa-Personals, welches durch einen gruppenübergreifenden Personalausschuss eingestellt wurde. 
Mehrfach wiesen wir auf rechtliche Probleme bei Anträgen – auch von im StuRa sitzenden Listen – hin. 
Im Senat haben wir konstruktiv mit allen Gruppen und in enger Absprache mit den betroffenen Fachschaften zusammengearbeitet.
Wir informierten über das landesweite Semesterticket und zeigten, für wen sich ein Ticket lohnen würde – und für wen nicht. Beim lokalen Ticket setzen wir uns für geringere Preissteigerungen ein, beim landesweiten Ticket fordern wir ein stärkeres finanzielles Entgegenkommen der Landesregierung.
Auf Landesebene setzen wir uns weiterhin für eine stärkere Transparenz der universitären Gremien ein, um öffentliche und kritische Diskussionen zu ermöglichen und die Hochschulöffentlichkeit zu stärken.
Wir sind gegen die Verunglimpfung von studentischen Engagement: Demokratisches Teilhabe darf nicht kriminalisiert werden.
 
Unser Herz schlägt für grüne Vielfalt und eine gerechtere Welt.
Mit unserem Vorschlag zu leitungsgebundenen Wasserspendern wollen wir die Beliebtheit und plastikfreie Nutzung von Leitungswasser erhöhen. Nachdem der StuRa Gelder für ein Pilotprojekt bewilligt hat, gilt es nun die Universität von einer stärkeren Zusammenarbeit zu überzeugen. 
Beim StuWe fordern wir mehr veganes und nachhaltigeres Essen in den Mensen, auch während der kommenden Renovierungen/Ausweichmensa im Tal. Wir wollen ein weiterhin gut erreichbares BaföG-Amt. Wir sind für mehr Mehrweg statt Einweg und unterstützen dabei die KeepCup-Aktion von „Besser bechern“. 
In der Kommission Studium und Lehre treten wir für tatsächlich studierbare Studiengängen ein. In den Unigremien fordern wir die Umsetzung der EMAS-Vorgaben, insbesondere den Umstieg auf digitale Gremienunterlagen.  
In den kommenden Semestern wollen wir uns für die Anschaffung eines studentischen Ausleih-Fahhradanhängers einsetzen, intensiver mit den vielen anderen grünen Gruppen in Tübingen zusammenarbeiten und uns über Diskussionsräume stärker mit der Unterrepräsentation von Frauen in der Wissenschaft und Führungspositionen auseinandersetzen.
 
Wir wollen gemeinsam mit euch weiterarbeiten. Eine grünere, demokratischere, vielfältigere Uni ist möglich. Wenn wir nicht nur meckern, sondern anpacken.

Mehr Infos zu den Wahlen und Infos zu allen Gruppen beim Studierendenrat.

19. April, 21 bis 3 Uhr: Clubhausfest

Das erste Clubhausfest des Sommers steht an.

Das Sommersemester 2018 beginnt und damit auch der Stress. Wer den direkt am 19.04. schon abschütteln will oder sich von den geschriebenen Hausarbeiten erholen muss ist bei uns bestens aufgehoben.
Es kommen Maxo & The Dudes und Suit Up! um euch ordentlich einzuheizen. Außerdem kommt feinster Elektro von Furnix und nach den Bands All-Mixed-Up von DJ Bu!
Der Eintritt ist wie immer für alle Studierende kostenlos, also kommt und feiert mit uns ordentlich ab!

Bier, Wein und Nicht-Alkoholisches gibts wie immer zu studi-freundlichen Preisen.

Wir freuen uns auf euch!

Wilhelmstraße 30, gegenüber der Neuen Aula. Einlass nur mit Studi-Ausweis.

Veranstaltet von Fachschaftenvollversammlung, Ract!festival und Grüne Hochschulgruppe.

Nicht nur meckern, sondern anpassen. – Haushaltsplan 2018 trägt grüne Handschrift

Der Studierendenrat senkt zum Wintersemester 2018/19 seinen Beitrag auf 3,50 Euro.

Während wir im vergangenen Jahr zeigen konnten, dass auch ein sparsamerer Haushaltsansatz möglich ist – und so eine Beitragssenkung um 17% ermöglichten -, haben wir nun zusammen mit dem AK Finanzen einen Haushaltsplan erstellt, welcher nicht gebundene Rücklagen in einem angemessenen Zeitraum abbaut und langfristig bei gleichbleibender Haushaltshöhe einen stabilen StuRa-Beitrag um 5 Euro sicherstellt.

Der Haushaltsplan 2018 sieht erstmals Entnahmen aus Rücklagen vor. Erst jetzt, mit den abgeschlossenen Haushalten 2014 bis 2016, konnte auf Grundlage tatsächlicher Zahlen geplant werden.

Im Haushaltsplan sind neben etwa gleichbleibenden Mitteln für die Arbeit der Arbeitskreise und der einzelnen Fachschaften sowie Projektmitteln in der Höhe der maximalen Verwendung der letzten Jahre zudem ein Pilotprojekt zur Aufstellung von Wasserspendern/Wassersprudlern an zentralen Orten der Universität vorgesehen. Durch das Projekt sollen mehr Studierende ermuntert werden, Leitungswasser statt Getränke aus Flaschen zu trinken. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Gesundheit. Um so ein Projekt möglichst kostengünstig durchzuführen sind wir auf eine enge Zusammenarbeit mit der Universität angewiesen, die die Verantwortung für eure Versorgung mit sauberem Trinkwasser trägt. Auch hier stehen wir für sparsame Mittelverwendung ein und verhandeln lieber länger, als uns auf einen schlechten Deal einzulassen.

Größter einzelner Haushaltsposten, aber auch ein großer Gewinn für alle Studierenden, ist das neue Personal des Studierendenrats, welches seit dem letzten Quartal 2017 im Erdgeschoss des Clubhauses täglich für eure Fragen bereit steht. Es hat viele der bisher rein ehrenamtlichen Aufgaben professionalisiert, wickelt einen Großteil der Finanzen ab und überwacht die korrekte Mittelverwendung. Außerdem werden sie die Wahlleitung/Durchführung für die kommende StuRa-Wahl übernehmen.

Nicht im Haushaltsplan vorkommen dürfen – laut Universität – die Einnahmen aus Qualitätssicherungsmittel, welche zur Verbesserung der Beratung durch die Verfasste Studierendenschaft – welche Anteilig auf die Fachschaften (30%) und den ‚zentralen‘ Haushalt (70%) aufgeteilt werden – und zur Förderung studentischer Projekte in der Lehre („20.000-Euro-Topf“) verwendet werden sollen. Diese sind – so wie die Beiträge – für uns ein „durchlaufender“ Posten. Diese, wie die Uni es verlangt, nicht im Haushalt aufzuführen bedeutet aber auch, dass nicht für euch sofort ersichtlich ist, wie viele Mittel jeweils vorgesehen sind.

Sollte der StuRa überraschend mehr Geld (im Rahmen der entsprechenden Regelungen des Landes) ausgeben als es bisher absehbar war – zum Beispiel, weil mehr bewilligbare Anträge gestellt werden – kann er jederzeit per Nachtragshaushalt ungebundene Rücklagen früher verwenden.

An dieser Stelle auch großes Danke an unsere GHG-Aktive und gute Freundin Christin, die jahrelange als Finanzreferentin des StuRa ehrenamtlich (und ohne Entschädigung) sich für die Belange des StuRa einsetzt. Dies bestätigt auch die Uni, welche im letzten Treffen mit Rektoratsvertreter*innen mitteilte, nach erster Prüfung sei der StuRa mit seinen Mitteln „verantwortlich umgegangen“.

Die gute Vorarbeit der GHG zeigt sich auch darin, dass der Haushaltsentwurf – wie auch im vergangenen Jahr – ohne Gegenstimmen angenommen wurde. Wir freuen uns über die gute und sachliche Zusammenarbeit über alle Gruppen- und imaginierte Systemgrenzen hinweg.

Der Haushalt wurde in der Sitzung vom 5. Februar 2018 beschlossen. Beachtet bitte sowohl das Protokoll als auch die unterschiedlichen Haushaltsentwürfe bezogen auf verschiedene Beitragshöhen, wovon sich die GHG und der StuRa für die Variante „3,50 Euro“ aussprach: https://www.stura-tuebingen.de/2018/01/stura-sitzung-am-05-02-2018/

(Offenlegung: Dieser Post ist zurückdatiert auf das Datum, in dem er in unserer Gruppe gepostet wurde.)