Mehr Mitbestimmung auf den Teller und beim Wohnen

Unser vollständiges Kurzprogramm findest du hier.

Mit anderen Hochschulgruppen wollen wir, dass in den Mensen seltener tierische Produkte angeboten werden. Es kann nicht sein, dass Veganer*innen und Menschen mit Allergien auf teure Salate, Beilagen oder „MensaVital“-Gerichte ausweichen müssen. Das StuWe muss sich wieder als Selbsthilfeorganisation der Studierenden begreifen, nicht als Gewinncenter. 

So beteiligten wir uns aktiv bei der Aktion gegen die StuWe-„Nachhaltigkeitswoche“, in der 3 mal Fleisch angeboten wurde und verteilten an einem Tag, an dem es Rindfleisch gab zusammen mit Act for Animals und Fridays for future, einen kostenlosen, veganen Eintopf vor der Mensa.

Wir wollen, dass die Mitarbeiter*innen des Studierendenwerks würdig behandelt werden. Das StuWe muss für ausreichend Kolleg*innen sorgen, um die Arbeitsbelastung vertretbar zu halten. Das teilweise ungebührliche Verhalten einzelner Studierender kritisieren wir. Ein Umzug der Verwaltung nach Reutlingen oder gar Gomaringen lehnen wir ab, solange für die Umbauphase eine Unterbringung der Verwaltung in Tübingen möglich ist. Das Bafög-Amt für Tübingen muss nach Tübingen zurückkehren.

Die Zeit der Übergangsmensa in der Shedhalle muss kritisch begleitet werden. Dass das StuWe erst jetzt eine Infoveranstaltung anbietet, ist sehr spät.

Die Selbstorganisation in Wohnheimen des StuWe möchten wir erhalten. Es braucht mehr bezahlbaren, selbstbestimmten Wohnraum. Der Beschluss der Student*ischen Vollversammlung, die Unterstützung von selbstverwalteten Häusern (z.B. im Mietshäusersyndikat) durch den StuRa zu prüfen, muss umgesetzt werden. Wir dürfen Tübingen nicht alleine profitgetriebenen Konzernen wie Vonovia (u.a. Eigentümerin der StuWe-Wohnheime in der Adenauer-Str., die massive Mietsteigerungen erwarten) überlassen.

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