du bist nicht allein

In der Corona-Krise müssen wir nicht nur verhindern, dass sich ein Virus ausbreitet, wir müssen auch Wege finden mit anderen Krisen umzugehen, die weiterhin existieren oder gerade entstehen. Das sind nicht nur die ganz großen wie der nahende Klimakollaps und eine allgemeine Neoliberalisierung der Universitäten, sondern auch persönliche Krisen. Viele Studierende fühlen sich einsam und mit der Situation überlastet. Unsere Hochschulen und Gesellschaft müssen nicht nur dafür sorgen, dass Niemand am Virus erkrankt oder in finanzielle Notlage gerät, auch Mental Health wird zu einem größeren Problem werden, wenn Lehre und Leistungsdruck in die Schlafzimmer der Studierenden hereinbrechen und so jeder Abstand, der bisher möglich war, jede Privatheit, aufgelöst ist. Die Psychologischen Beratungsstellen z.B. bei den Studierendenwerken brauchen jetzt mehr Kräfte, damit wir auch diese Krise überstehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.