Anfrage (2022-06-14)

Auf Anfrage eines Arbeitskreis des Studierendenrats beantworteten wir die unten stehenden Fragen. Folgende Antworten haben wir nach gemeinsamen Schreiben in einem Pad und Diskussion in der Sitzung an das Medium gesendet. Sie wurden in unserer Sitzung vom 22. Juni 2022 abgestimmt. Sie sind hier für unser Archiv dokumentiert.

Hallo liebe Listen,
Wir als [Name des AKs] würden für die Wahl gerne Steckbriefe von euch auf unserer Seite veröffentlichen. Dazu würden wir euch bitten, 3 Fragen zu beantworten und dann noch einen Abschnitt den ihr füllen könnt mit was ihr wollt, zum Beispiel was euch besonders wichtig ist.

Die drei Fragen sind:
* Warum tretet ihr an?
* Wart ihr letzte Legislatur im StuRa? Was habt ihr dort gemacht?
* Was habt ihr vor zu machen wenn ihr wieder in den StuRa gewählt werdet?

Insgesamt sollten sich die drei Fragen + euer freier Text auf maximal 4000 Zeichen beschränken.

Vielen Dank für eure Mühe,

Viele Grüße,
[Zuständige*r Referent*in]

Steckbrief GHG 2022

* Warum tretet ihr an? 

Wir treten für eine gemeinsame Studierendenvertretung an. Wir wollen, dass es eine politische Stimme im StuRa gibt, die eigene Projekte und Inhalte hat und alle Betroffenen, z.B. aus den jeweiligen Fächern, in ihrer Mitbestimmung respektiert, einbezieht und ihren Empfehlungen folgt. Unsere konkrete Utopie einer anderen Universität ist ökologisch, sozial gerecht, demokratisch, queerfeministisch, antifaschistisch, inklusiv, vielfältig und übernimmt Verantwortung für eine gerechtere Welt. Dafür setzen wir uns in Gremien, Arbeitskreisen, Bündnissen und Debatten ein. Auch wenn Hochschulpolitik in vielerlei Hinsicht ein demokratietheoretisches Ideal ist, welches lange nicht ausreichend legitimiert ist, geht es uns darum, politische Räume mitzugestalten. Wir wollen gerade nicht über die Studis regieren, sondern sie unterstützen – egal, wie sie ihre Mitbestimmung realisieren wollen.


* Wart ihr letzte Legislatur im StuRa? Was habt ihr dort gemacht? 

Wir waren letzte Legistlatur mit acht Sitzen im StuRa vertreten und haben eine der beiden Co-Vorsitzenden gestellt. Dabei war uns immer besonders wichtig mit allen Studierenden zusammen zu arbeiten, die selbst aktiv werden wollen: über offene Arbeitskreise, Referate, die diese unterstützen, Fachschaften, Vollversammlungen und Gruppen. Wir haben die Rektor*innenwahl kritisch begleitet, haben Proteste gegen Querdenker*innen, für einen studentischen Tarifvertrag und für eine antikapitalistische Klimapolitik unterstützt, haben das Elternforum weitergeführt, viel in AKs mitgearbeitet und auch viel Eigenes gemacht. Auch haben wir Gruppen dabei unterstützt, kulturelle und politische Veranstaltungen zu realisieren.


* Was habt ihr vor zu machen wenn ihr wieder in den StuRa gewählt werdet? 

Wie bisher auch: Studierendeninteressen gemeinsam vertreten – mit starken Arbeitskreisen, Fachschaften und Gruppen.

Viele Projekte sind noch nicht abgeschlossen: BaföG braucht weiter eine Reform, faire Löhne und Bedingungen für studentische Beschäftigte (TVStud) fehlen, kostenlose Menstruationsartikel auf den Klos, DIY-Fahrradwerkstatt, Erhalt der Cafete, … und viele Kämpfe sind auch auf Dauer angelegt: Gegen Klimakrise, für gutes Wohnen, gegen Antisemitismus und Rassismus, für die Selbstbestimmung aller. Wir wollen weiterhin solidarisch an der Seite all jener stehen, die eine konkrete Utopie an unserer Universität leben und sie aktiv mitgestalten wollen: ökologisch, sozial gerecht, demokratisch, queerfeministisch, antifaschistisch, inklusiv, vielfältig und mit Verantwortung für eine gerechtere Welt.

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