8. Mai

#Danke #ThankYou #Merci #СПАСИБО
Heute vor 74 Jahren haben die alliierten Truppen den deutschen Faschismus an der Macht besiegt. Insbesondere für die noch lebenden Opfer des faschistischen Terrors war dieser Tag ein Tag der Befreiung, darum ist er für uns ein Tag der Freude.

Gleichzeitig dürfen wir nicht vergessen, dass diese Befreiung für viele zu spät kam: etwa 13 Millionen Menschen waren durch die Nazis ermordet worden und etwa 65 Millionen sind im Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommen.

Die Mehrheit der Deutschen ist durch die Alliierten eher besiegt als befreit worden. Die Kontinuitäten des deutschen Faschismus zeigen sich bis heute. Darum müssen wir beständig erinnern, aufklären und kämpfen: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

(via Ernst-Bloch-Uni Tübingen)

Sarchhalde bleibt. Der Kampf geht weiter.

Das Schwäbische Tagblatt  [ https://www.tagblatt.de/…/Sarchhalde-bleibt-vorerst-unbebau… ] berichtet, vorerst werde die Sarchhalde nicht bebaut.

Hierzu teilt der OB mit: „Durch die Fortschreibung des Rahmenplans können im Kernbereich des Klinikums und im Bereich der Grafenhalde zusätzliche Bauflächen gewonnen werden. Damit können Forschungsinstitute, für die bisher die Sarchhalde als Erweiterungsfläche angedacht war, nun zusätzlich im Kernbereich untergebracht werden. Das ist nicht nur vorteilhaft für Klinik und Forschung, es ermöglicht uns auch, die Sarchhalde auf lange Zeit unbebaut zu lassen.“

Warum musste die BI Käsenbachtal erst so kämpfen, damit Universitätsklinikum und Stadt nach besseren und tragbaren Lösungen sucht? Demokratie heißt, dass man sich einbringt, aber wir bedauern, dass es so sehr notwendig ist. Die BI Käsenbachtal hat dieses Kleinod in Tübingen so sichtbar gemacht, wie es es verdient. Weiterhin organisiert die Gruppe Spaziergänge, Veranstaltungen und mehr, die diesen Ort sichtbar machen.

Dafür: Unendlich vielen Danke. 
Und… Der Kampf geht weiter! 💚✊

Ufff.

Wir wollen nicht weiterhin auf alles, was OB Palmer postet, reagieren müssen oder gar mit diesem – obwohl wir nicht nicht Teil der Partei Die Grünen sind – in Verbindung gebracht werden. Dankeswerterweise drückt der Landtagsabgeordnete Daniel Lede Abal das aus, was wir bei uns denken: „Palmer scheint in einer vielfältig werdenden Gesellschaft zunehmend seine Orientierung zu verlieren.“ – https://www.ledeabal.de/…/lede-abal-zu-boris-palmer-ueberle…

Weiterer Eintritt in den fzs

Seit diesem Jahr ist die Verfasste Studierendenschaft an der Uni Tübingen (Studierendenrat Tübingen) nun Mitglied in bundesweiten Dachverband fzs (freier zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs)). Das kostet zwar jeden Studi rund 80ct (weniger als einen Kaffee) pro Jahr, bietet dafür aber durch die Vernetzungs- und Fortbildungsmöglichkeiten und eine möglichst starke und vielfältige Interessenvertretung auch auf Bundesebene viele Vorteile. Zum Vergleich: Fürs Deutsche Studentenwerk [sic!], dem Dachverband des StuWe, bezahlst du 1,60 Euro pro Jahr, ohne das du je darüber mitbestimmen durftest.

Trotz der Kosten hat sich gestern das Studierendenparlament der Universität Frankfurt dazu entschieden, dem fzs wieder beizutreten. Die rund 50.000 Studis an der Goethe Uni müssen allerdings keine 80 ct pro Kopf bezahlen. Der Beitrag ist auf maximal 30.000 Euro je Uni gedeckelt. Ebenso gibt es für kleine Hochschulen und die Nicht-Verfassten Studierendenschaften (wie in Bayern) geringere oder rein symbolische/gar keine Mitgliedsbeiträge. Zusammen mit Tübingen sind Anfang des Jahres die Studierendenvertretungen der TU Darmstadt, der MH und PH Freiburg, die HAW Hamburg und die Hfm Karlsruhe beigetreten.

Die Rückkehr des AStA Universität Frankfurt zeigt: Auch die großen Hochschulen haben ein Interesse an einer starken und parteiunabhängigen studentischen Interessenvertretung. Wer mitentscheiden will, darf nicht unbeteiligt bleiben. Und wer kritisch gegenüber steht und unbeteiligt bleibt, kann konstruktiv nichts verbessern.

Besonders freuen wir uns, dass die Studierendenschaften, welche an der letzten Mitgliederversammlung teilnahmen, den Studierenden der Uni Tübingen das Vertrauen entgegen brachten, in ihrem Sinne bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Verband mitzuwirken – so wie das Abgeordnete zwischen den Wahlen tun. Im sogenannten Ausschuss der Studierendenschaften (AS) darf Tübingen mitbestimmen, wie sich der Verband äußert.

Als Grüne Hochschulgruppe wünschen wir uns noch mehr Vielfalt im Zusammenschluss – auch konstruktive Kritik! -, denn Demokratie lebt von unserer und eurer Beteiligung. Insbesondere beglückwünschen wir unsere Freund*innen Grüne Hochschulgruppe an der Uni Frankfurt, welche den fzs-Beitritt zu einem ihrer Ziele erklärt hatte.

Willkommen zurück! 🌈💚🐧✊

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Quellen: 
https://www.fzs.de/ * Arbeitsbericht des DSW 2018, S. 108 * https://twitter.com/fzs_ev/status/1118632232900493313 * https://fzs-mv.de/…/uploa…/2019/04/reader-nach-der-61-mv.pdf * Persönlicher Kontakt zu Aktiven in Frankfurt

Informationsseite zum Campusgarten am Bonatzbau gestartet

Seit einiger Zeit versuchen Aktivis der GHG, der Fachschaftenvollversammlung und viele weitere Studierende der Ernst-Bloch-Uni Tübingen einen Gemeinschaftsgarten am Bonatzbau zu etablieren. Ein Garten dort wäre ein wichtiges Signal der Universität und der Studierendenschaft, die Welt nicht so lassen zu wollen wie sie ist. Noch liegen einige bürokratische Steine im Weg, aber die ersten Pflänzchen wachsen schon. 
Wer auf dem Laufenden bleiben will (auch wir werden natürlich regelmäßig berichten) findet auf der Seite Gemeinschaftsgarten Bonatzbau regelmäßig Bilder und Aktuelles.

Außerdem gibt es einen Telegram-Kanal, welcher über aktuelle Treffen und cooles Zeug berichtet: https://t.me/joinchat/AAAAAEifrqrSYqkYo1JhVQ

(Der Studierendenrat Tübingen sieht in seinem Haushalt finanzielle Förderung für das Projekt vor.)

#tassengate

Das FAQ wurde in unserer Sitzung vom 30. April 2019 beschlossen und wurde hier am 2. Mai 2019 rückdatiert veröffentlicht. Das FAQ gibt die Position der an dessen Entstehung Beteiligten wieder. Die Bezeichnung „Tassengate“ reproduziert die bspw. in Regenbogenpresse übliche Skandalisierung von Nicht-Skandalen.

FAQ öffnen

Importstopp für Müll

In der aktuellen Episode von Roman Mars‘ Podcast 99 Percent Invisible geht es um die Auswirkungen der “National Sword”-Kampagne, welche den Müll-Import Chinas massiv reduzierte und weiter reduzieren soll. Bisher gingen rund 1,6 Millionen Tonnen allein an Plastikabfall aus europäische Länder an China. Hinzu kommen riesige Mengen an u.a. Elektroschrott, Altpapier und Altmetall, welche nicht (nur) hier vor Ort wiederverwertet werden, sondern in unterschiedlichen Reinheitsstufen exportiert wurde.

Unser Fokus, so eines der Aussagen dieser Folge, müsse wieder stärker auf “Reduce, Reuse”, statt nur auf “Recycle” liegen (<3). Nicht nur wir als Konsument*innen können etwas tun, sondern auch Unternehmen die produzieren müssen in die Verantwortung genommen werden. Gutes Design denkt hier mit. Die “National Sword”-Kampagne kann ein Weckruf sein, so 99% Invisible, aber nur, wenn Produzent*innen, Konsument*innen und der Staat hinhören.

https://99percentinvisible.org/episode/national-sword/