Bring deine Stimme zum Blühen – Wahlinfos 2020

Am 8. und 9. Dezember sind Uniwahlen. Noch bis 1. Dezember könnt ihr Briefwahl beantragen bei www.uni-tuebingen.de/de/183217

Wahllokale gibt es am 8. Dezember auf der Morgenstelle im Hörsaalzentrum und am 9. Dezember im Clubhaus (Achtung, nicht barrierefrei!) von jeweils 9 bis 17 Uhr.

Weitere Infos dazu auf www.stura-tuebingen.de/wahlen-2020

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Online-Vortrag

Update: Bei der Veranstaltung gab es einen wunderbaren Austausch. Viele haben auch ihre Literaturtipps zum Thema geteilt, die wir hier gerne festhalten.

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Die Grüne Hochschulgruppe lädt ein zum
Online-Vortrag am Montag, 30. November, 20 Uhr
mit Lucius Teidelbaum:

Von A wie Anastasia bis W wie Waldorf:
Rechte und reaktionäre Tendenzen in der Öko- und Alternativ-Bewegung

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Uniwahlen 2020 – Jetzt briefwahlen!

Ein aus dem Müll geretteter Schwimm-Wal steht vor dem Kupferbau. Daran klebt ein Schild: "Zum Wahlraum".

Unter www.uni-tuebingen.de/de/183217 kannst du noch bis 1. Dezember kostenlos Briefwahlunterlagen für die Uniwahlen bestellen.

Die Wahlen finden am 8. und 9. Dezember statt. An beiden Wahltagen wird es nur jeweils ein Wahllokal von 9 bis 17 Uhr geben. Mehr Infos und die Kandidat*innen auf https://www.stura-tuebingen.de/wahlen-2020/

#rettetdiewahle

Kennenlern-Café & Dudle

Du hast Lust auf Hochschulpolitik, die alle einbezieht? Du möchtest dich für eine grünere Uni einsetzen? Du willst nicht nur meckern, sondern anpacken? Oder du willst einfach nur mal reinschnuppern? Dann kommt zum GHG-Treffen!

Am 2. November 2020 ab 16 Uhr treffen wir uns online mit Warmgetränk deiner Wahl (bitte selbst mitbringen) zu einem kleinen Kennenlern-Café und Treffen. Zugangsdaten erhältst du per Mail / Nachricht.

Es wird eine kurze Einführung in die Arbeit der GHG geben, ein kleinen Input einer unserer Aktivis und natürlich genug Raum für all eure Fragen. Außerdem werden wir gemeinsam mit euch die Termine und Themen fürs Wintersemester festlegen und ggf. über unsere Wahlliste für die kommende Uniwahl sprechen. Wenn ihr Lust habt: Unsere Termin-Dudle ist wie immer offen für alle: https://dudle.inf.tu-dresden.de/ghgtue/ (Wir werden uns 14-täglich treffen, im Dudle kannst Du für dich passende Wochentage und Uhrzeiten angeben.)

Schreib uns, falls du Lust hast (vllt) am Kennenlern-Café teilzunehmen oder eine Frage hast.

Schluss mit Antisemiten und Monarchieromantik

Unsere Universität soll ein Ort der Vielfalt und Offenheit sein. Es soll ein Ort für gute Lehre und Forschung sein. Dazu gehört, sich selbst, das eigene Handeln und die eigene Geschichte zu reflektieren. Das kann nur ein ständiger Prozess sein, der Bestehendes hinterfragt. Dazu müssen auch Symbole sein, die nicht mehr zu dem passen, wie wir handeln. Unsere Universität ehrt mit ihrem Namen Eberhard im Barte und Karl Eugen, zwei Württembergische Herrscher und Rektoren unserer Universität.

„Schon im 15. Jahrhundert wurde Eberhard im Bart als außerordentlich antijudaistisch / antisemitisch wahrgenommen, Karl Eugen wurde bereits von Zeitgenossen für seine Söldner- und Finanzpolitik kritisiert. Heute muss in der Bewertung Eberhard im Barts dazu kommen, dass Antijudaismus und Antisemitismus nicht mehr ohne die Shoa betrachtet werden können und deshalb jederzeit eine absolute Null-Toleranz Politik dagegen herrschen muss. Die Monarchie, insbesondere in ihrer absolutistischen Form, die Karl Eugen als Vorzeigebeispiel verkörpert, kann in einer demokratischen Gesellschaft nicht als positiver Bezugspunkt fungieren.“ (Auszug aus dem Beschluss A-StuRa02_06072020 (ÄA))

Schon 1977 zum Universitätsjubiläum erklärten die Studierenden „500 Jahre sind genug“ und benannten ihre Universität kurzerhand nach Ernst Bloch, einem Philosophen, der mehrfach in seinem Leben Flüchtling war, um. Der Name war seit dem ein Symbol für vielfältigen Einsatz für eine demokratischere Universität.

Am Montag hat der Studierendenrat, unter anderem mit unseren Stimmen beschlossen, einen Prozess zu beginnen, um die Universität auch offiziell einen anderen Namen zu geben. Wir freuen uns sehr, dass die @vs_tuebingen ab jetzt für einen Prozess einstehen wird, gemeinschaftlich eine andere Bezeichnung für unsere Universität zu finden.

Danke an unsere Freund*innen der @blochuni, welche den kritischen Blick aufrecht erhalten haben, an die Fachschaften, die für diesen Antrag gestimmt haben und vor allem an unsere Freund*innen der @jusohsg_tuebingen, die aus der Debatte einen Antrag formuliert haben.

Siehe auch:
Beitrag des AK Presse- & Öffentlichkeitsarbeit des StuRa zum Beschluss (auch auf Facebook und Instagram)
Facebookbeitrag des Juso-HSG zu ihrem Antrag (Instagram)
StuRa-Seite zu der betreffenden Sitzung
StuRa-Seite zur vorangehenden Sitzung.*

* Der dortige Antrag der LHG „Kein Aktivismus auf Kosten der Kommilitonen“ sollte Studierende, die einen alternativen Namen für unsere Universität verwenden (z.B. Ernst-Bloch-Uni, der bereits seit 1977 durch den damaligen AStA und linke Gruppen verwendet wurde und wird, um sich von der wenig demokratischen, von u.a. Antisemitismus und Elitismus, geprägten Geschichte der Universität abzugrenzen) von Förderung und Kooperation ausschließen sowie die Exekutive anweisen, aktiv gegen solche Gruppen vorzugehen, weil solche Namen angeblich Verwechslungsgefahr böten. Als Beispiel wurde in der Debatte lediglich die FDP-Fraktion genannt, die auf einer Kurznachrichtenplattform versehentlich den Account @blochuni statt @uni_tue verlinkten. Die vom Antrag der LHG ausgelöste Debatte führte unter anderem zu Anträgen der Juso-HSG und von solid.SDS.