Lesung & Diskussion: Militär & Klima

Freitag, 7.5.2021, 19 Uhr, online: Militär & Klima
Autor*innen-Lesung und Diskussion zur Anfang 2021 erschienenen Broschüre

Krieg zerstört Menschenleben und die Umwelt. Daher wundert es nicht, dass Militärapparate einen großen Einfluss auf die Klimakrise haben. Außerdem ist der Zugang zu fossilen Rohstoffen oft ein wichtiges wirtschaftliches Ziel von Kriegen.

Deshalb werden wir uns am Freitag, 7.5. um 19 Uhr, damit beschäftigen, welche Auswirkungen militärisches Handeln und Krieg auf die Klimakrise haben. Dazu wird Jaqueline Andres (Informationsstelle Militarisierung) aus dem Text „Krieg und Klima“ lesen. Wir wollen aber auch über gelebte Alternativen sprechen, wie jene im widerständigen Kurdistan. Die Kurd*innen in Rojava kämpfen gegen die ökologische Zerstörung und kolonialistische Politik des türkischen Staates. Der Aktivist Anselm Schindler war mehrfach in der Region und wird aus seinem Text „Solidarität mit Rojava!“ lesen. Danach wird wie immer Raum sein, um über die Texte und Themen gemeinsam zu diskutieren.

Wir freuen uns auf eine spannende Lesung und anschließende Diskussion! Wie immer um 19 Uhr auf BigBlueButton. Schreibt uns eine Mail an klimagerechtigkeit.broschuere[a]mtmedia.org oder DM für die Zugangsdaten.

Eine gemeinsame Veranstaltung von uns und @ueberallklima_broschuere . Wir danken dem StuRa Tübingen für die Übernahme eines Teils der entstandenen Kosten.

Lesung & Diskussion: Klima, Krise, Kapitalismus

Freitag, 9.4.2021, 19 Uhr, online: Klima, Krise, Kapitalismus
Autor*innen-Lesung und Diskussion zur Anfang 2021 erschienenen Broschüre

„System Change not Climate Change!“ – Aber was ist eigentlich dieses System, das einen Change braucht?

Am Freitag, 9.4., wollen wir uns damit beschäftigen, ob und wie Kapitalismus und die Klimakrise einen Zusammenhang haben. Außerdem liest das OTFR ihren Text zu: „Klimakrise und Faschismus: Die gemeinsame Ursache heißt Kapitalismus“. Wir fragen uns also auch, ob der Kapitalismus auch ursächlich für andere Probleme abseits der Klimakrise sein kann. Abschließend hören wir von cradle2cradle, warum sie Kreislaufwirtschaft für eine Lösung der Systemfrage halten.

Wir freuen uns auf eine spannende Lesung und anschließende Diskussion! Wie immer um 19 Uhr auf BigBlueButton. Schreibt uns eine Mail oder DM für die Zugangsdaten.

Die @vs_tuebingen übernimmt einen Teil der anfallenden Kosten. Danke an @ueberallklima_broschuere für die wunderbare Zusammenarbeit. 💚

Lesung & Diskussion: Zum Unterschied von Klimagerechtigkeit und Klimaschutz

Alle wollen Climate Justice, aber was ist mit Klimagerechtigkeit eigentlich gemeint? Wo liegt der Unterschied zu „Klimaschutz“? Und was ist eigentlich Intersektionalität?

Am Freitag, 26.03.2021, lesen Autorinnen Texte aus der aktuellen Broschüre Überall Klima, nirgendwo Gerechtigkeit?, die diese Fragen beantworten sollen und werden mit euch über ihr Verständnis von „Klimagerechtigkeit“ diskutieren.

Um 19 Uhr über BigBlueButton. Meldet euch für den Link gerne per DM an unseren Instagram-Account oder per Mail an klimagerechtigkeit.broschuere [a] mtmedia.org oder info [a] ghg-tuebingen.de


Weitere Lesungen in unserer Reihe:
09.04. Wirtschaft & Kimakrise
07.05. Militär & Klimakrise
11.06. Rassismus & Klimakrise


Danke an die Macher*innen der Broschüre und alle Autor*innen, die im Rahmen der Reihe ihre Texte lesen und diskutieren werden.
Ein Teil der Kosten der Veranstaltung werden durch den Studierendenrat Tübingen getragen. Danke dafür!

Vortrag: Wurzelrassen und Karma – kritische Einführung in die Welt der Anthroposophie

Wann? Do. 11.03. 19:00 Uhr
Wo? Online, Link unten
Wer? Peter Bierl

Hautcreme für Babypopos von Weleda, biologisch-dynamische Karotten der Marke Demeter, und die Waldorfschule basieren auf der Anthroposophie. Derer Gründen präsentierte sich als Hellseher und wurde von Anhängern als „Menschheitsführer“ und Wiedergeburt von Aristoteles verehrt. Rudolf Steiner war überzeugt, dass nur die „weiße Rasse“ am Geiste schafft, während Schwarze überhitzte Triebwesen seien und Juden zersetzend wirkten. In der Welt der Anthroposophen spuken Engel und Dämonen, Volks- und Rassengeister, finden sich Versatzstücke aus Buddhismus, Hinduismus und Christentum vermischt mit Darwinismus und Kulturpessimismus.

Anthroposophen erklärten die Reaktorkatastrophe in Fukushima als karmischen Ausgleich. Zur Corona-Pandemie schreibt Christoph Hueck: „Wenn ich sterbe, werde ich viel bewusster und freier werden.“ Die Qualen der Opfer werden spirituell veredelt „Aus anthroposophischer Sicht kann Leiden als ein tiefer karmischer Entwicklungsimpuls verstanden werden.“ Auch die Waldorfpädagogik basiert auf der Vorstellung von Reinkarnation und Karma. Waldorflehrer werden nach den Ideen Steiners ausgebildet. In einem Buch, das zur Unterrichtsvorbereitung empfohlen wurde, heißt es: „Der Keim zum Genie ist der arischen Rasse bereits in ihre atlantische Wiege gelegt worden.“

Vortrag: Wurzelrassen und Karma – kritische Einführung in die Welt der Anthroposophie weiterlesen

Lesung zu Klimagerechtigkeit

Anfang dieses Jahres veröffentlicht Fridays for Future Tübingen zusammen mit weiteren (studentischen) Gruppen eine umfangreiche Broschüre zu den verschiedenen Dimensionen der Klimakrise. Unter dem Titel „Überall Klima, nirgendwo Gerechtigkeit?“ versammelt das Heft auf rund 80 Seiten nicht nur vielfältige Blickwinkel aufs Thema und Anknüpfungspunkte verschiedener sozialer Kämpfe. Es sammelt auch solidarische Alternativen zum Endzeit-Kapitalismus. 

Am Freitag, 22.01. ab 19 Uhr, laden wir zur Lesung aus der noch unveröffentlichten Broschüre. Beteiligte des Projekts werden Textauszüge zur Intersektionalität von Klimagerechtigkeit lesen. Wie hängen Faschismus und Klimakrise zusammen? Tragen unsere Klimaschutzmaßnahmen und -nichtmaßnahmen zu rassistischerUnterdrückung bei? Wie geht man kritisch mit dem eigenen Weißsein um?

Interesse? Dann schreibt uns eine Mail an info@ghg-tuebingen.de für die Zugangsdaten (Bigbluebutton). Die Lesung wird gemeinsam von Fridays for Future Tübingen und der Grünen Hochschulgruppe angeboten. Eine Erstattung angefallener Kosten ist beim Studierendenrat angefragt.